SMA: Weniger Umsatz, mehr Profit


17. Mai 2021

Die Gründe für das Absinken des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr liegen laut SMA in der Verschiebung von Aufträgen aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie und einer Preissteigerung bei Solarmodulen. Zudem enthielt der Umsatz im ersten Quartal des Vorjahrs ein außergewöhnlich großes Projekt in den USA. Das Vorjahresquartal sei daher als Referenzwert nur bedingt geeignet, erklärt die SMA-Geschäftsführung. ?Im ersten Quartal 2021 haben wir trotz einer aufgrund von Projektverschiebungen schwächeren Nachfrage ein erheblich besseres Ergebnis erzielt als im Vorjahr?, erklärt SMA-Vorstandssprecher Jürgen Reinert. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (Ebitda) erhöhte sich um 7,8 Millionen auf 20,1 Millionen Euro.

Nachfrage wird im zweiten Halbjahr anziehen

Darüber hinaus erwartet Reinert im zweiten Halbjahr ein Anziehen der Nachfrage in unseren Kernmärkten in Europa und den USA. ?Für die mittel- bis langfristige Marktentwicklung sind die jüngsten politischen Signale sehr positiv?, sagt der SMA-Chef. Die EU habe ihre Verpflichtung auf eine Treibhausgasreduktion von 55 Prozent bis 2030 bestätigt. Präsident Biden hat zudem für die USA ein Infrastrukturprogramm mit erheblichen Investitionen in eine klimafreundlichere Wirtschaft angekündigt, und bei Bidens Klimagipfel haben nicht nur die USA, sondern auch weitere große Volkswirtschaften ihre Klimaziele verschärft. SMA sieht somit positiv in die nächste Zukunft.

Allerdings verfolgt SMA die aktuell angespannte Lage bei der Versorgung mit elektronischen Bauteilen sehr genau. Bislang konnten Auswirkungen auf die Ausbringungsmengen vermieden werden. Auch die weiteren Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus wird der Vorstand genau beobachten, um auf plötzlich steigende Nachfrage schnell und flexibel reagieren zu können. Der SMA-Vorstand bestätigt die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2021. Diese sieht ein Umsatzwachstum auf 1.075 bis 1.175 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis von 75 bis 95 Millionen Euro vor. (nhp)

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Quelle: www.photovoltaik.eu/wechselrichter/sma-weniger-umsatz-mehr-profit