Rathaus Stuttgart mit Solarmodulen eingedeckt


14. Februar 2020

Das Rathaus der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart wurde im Rahmen einer Sanierung mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Allerdings sollte die Anlage möglichst groß werden. Da der Dachstuhl jedoch nicht für eine schwere Aufdachanlage ausgelegt war, hat sich das Regierungspräsidium Stuttgart als Bauherr dafür entschieden, die Solarmodule in die Dachhaut zu integrieren.

Solarmodule ersetzen die Dachhaut

Denn neben dem hervorragenden Erscheinungsbild hat die Indachanlage den Vorteil, dass die Dachkonstruktion im Vergleich zu einer Aufdachanlagen ein geringeres Gewicht tragen muss. Denn in diesem Falle muss das Dach nicht vorher mit Ziegeln eingedeckt und danach zusätzlich eine Solaranlage installiert werden. Vielmehr ersetzen die Solarmodule einen Teil der Dachhaut.

Fast 85 Kilowatt installiert

Auf diese Weise ist es gelungen, das Dach mit 282 Modulen des Herstellers Aleo Solar mit Sitz im brandenburgischen Prenzlau zu bestücken. Als Montagelösung haben sich die Planer von En Solar aus Kornwestheim für das System Solrif von Ernst Schweizer entschieden. Insgesamt konnte das Dach dadurch mit einer Solarleistung von 84,6 Kilowatt aktiviert werden. Andernfalls wäre nur ein Bruchteil dieser Leistung möglich gewesen.

Wie solche Systeme aufgebaut sind, wie sie ausgelegt und installiert werdenund welche Vorteile sie haben, erfahren Sie im Webinar „Dachintegration mit Solrif“, das die Redaktion der photovoltaik zusammen mit Ernst Schweizer und dem Architekturportal Solar Age durchführt. Hier können Sie sich kostenlos anmelden.

Quelle: www.photovoltaik.eu/gentner.dll/PL_30021_897771